Die Suchanfrage „wie erstelle ich eine digitale Unterschrift” gehört zu den meistgestellten Fragen rund um digitale Alltagstools in Deutschland. Viele Menschen fragen sich: Geht das wirklich kostenlos? Ist so eine Unterschrift überhaupt rechtsgültig? Und wie funktioniert das konkret – am PC, am iPhone oder iPad? Furuns.de greift genau solche Alltagsfragen auf – hier ist der vollständige Faktencheck.
Was ist eine digitale Unterschrift überhaupt?
Eine digitale Unterschrift ist eine elektronische Version der handschriftlichen Signatur. Sie kann als Bild (zum Beispiel PNG-Datei) in Dokumente eingefügt werden – in PDFs, Word-Dateien, E-Mails oder Online-Formulare.
Wichtig zu verstehen: Es gibt verschiedene Typen elektronischer Signaturen. Nicht jede hat denselben rechtlichen Stellenwert.
Die drei Typen nach eIDAS-Verordnung (EU-Verordnung Nr. 910/2014)
| Typ | Abkürzung | Wofür geeignet |
| Einfache Elektronische Signatur | EES | Formfreie Alltagsdokumente |
| Fortgeschrittene Elektronische Signatur | FES | Höherwertige Verträge |
| Qualifizierte Elektronische Signatur | QES | Rechtlich = handschriftliche Unterschrift |
👉 Für die meisten Menschen im Alltag – Mietverträge ohne gesetzliche Formvorschrift, Auftragsbestätigungen, Online-Anmeldungen, Vereinsbeitritte – reicht die einfache elektronische Signatur (EES) vollständig aus.
Wie erstelle ich eine digitale Unterschrift kostenlos?
Der schnellste Weg führt über einen browserbasierten Unterschrift online erstellen – ohne App-Download, ohne Konto, ohne Installation.
Methode 1: Unterschrift zeichnen
Mit Maus (am PC), Trackpad (am Mac) oder Finger (am Smartphone/Tablet) direkt im Browser zeichnen. Das Ergebnis wirkt handschriftlich und persönlich.
✅ Beste Option für: iPhone- und iPad-Nutzer, die mit dem Finger auf dem Touchscreen zeichnen möchten.
Methode 2: Unterschrift tippen
Den eigenen Namen eingeben und aus über 35 handschriftlichen Schriftarten die passende wählen. Das Ergebnis ist sauber, konsistent und auf jedem Gerät identisch.
✅ Beste Option für: PC- und Laptop-Nutzer, bei denen das Zeichnen mit der Maus unnatürlich wirkt.
Methode 3: Unterschrift hochladen
Ein Foto oder Scan der eigenen handschriftlichen Unterschrift hochladen. Das Tool erstellt eine PNG-Datei mit transparentem Hintergrund – ohne sichtbaren weißen Kasten.
✅ Beste Option für: Wer seine bestehende Unterschrift digital weiterverwenden möchte.
Was kostet eine digitale Unterschrift?
Kurzantwort: Das Erstellen, Anpassen und Ausprobieren ist kostenlos.
Viele browserbasierte Tools – darunter https://www.online-unterschriftgenerator.de/ – erlauben die vollständige Gestaltung der Unterschrift ohne Bezahlung. Erst für den Download der fertigen Datei kann eine einmalige Gebühr anfallen.
Vorteil dieses Modells: Sie sehen die fertige Unterschrift komplett, bevor Sie bezahlen. Kein Risiko, kein laufendes Abo.
Im Vergleich zu professionellen Signaturplattformen (oft 15–30 € pro Monat im Abo) ist ein einmaliger Betrag für eine einzelne PNG-Datei für die meisten Privatnutzer die wirtschaftlichere Lösung.
Digitale Unterschrift auf verschiedenen Geräten erstellen
Am PC erstellen
- Browser öffnen (Chrome, Firefox oder Edge)
- Unterschrift-Generator aufrufen
- Methode wählen: zeichnen (mit Maus), tippen oder hochladen
- Farbe, Größe und Strichstärke anpassen
- Als PNG herunterladen und lokal speichern
⏱ Zeitaufwand: unter 2 Minuten.
Auf dem iPhone erstellen
➡️ Safari oder Chrome öffnen → Generator aufrufen → mit dem Finger auf dem Touchscreen zeichnen. Der größere Bildschirm des iPhones erlaubt überraschend präzise Signaturen.
Auf dem iPad erstellen
Das iPad eignet sich durch seinen großen Touchscreen am besten für eine natürlich wirkende, handschriftliche Unterschrift. Mit einem kompatiblen Eingabestift (Stylus) lassen sich besonders elegante Signaturen erstellen.
Auf Android-Geräten
Funktioniert identisch wie auf dem iPhone – über den mobilen Browser, kein App-Download nötig.
Ist eine digitale Unterschrift rechtsgültig in Deutschland?
Kurzantwort: Ja – für die meisten Alltagsdokumente.
Die eIDAS-Verordnung gilt in allen EU-Mitgliedstaaten, also auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine einfache elektronische Signatur (EES) ist für formfreie Dokumente rechtswirksam.
Wann reicht die digitale Unterschrift aus?
✅ Auftragsbestätigungen und Angebote
✅ Formfreie Dienstleistungsverträge
✅ Mietkorrespondenz (nicht die Kündigung selbst)
✅ Vereinsbeitritte und Mitgliedsanträge
✅ Stundenzettel und interne Dokumente
✅ E-Mail-Signaturen
Wann ist eine handschriftliche Unterschrift Pflicht?
❌ Kündigung von Mietverträgen (§ 568 BGB: Schriftform erforderlich)
❌ Befristete Arbeitsverträge (§ 14 Abs. 4 TzBfG)
❌ Bürgschaften (§ 766 BGB)
❌ Notariell beurkundete Verträge
💡 Faustregel: Je weitreichender die rechtliche Konsequenz eines Dokuments, desto wahrscheinlicher ist eine gesetzliche Schriftform. Im Zweifel den Vertragspartner oder einen Anwalt fragen.
Professionelle Unterschrift erstellen: Tipps für ein gutes Ergebnis
Wer eine professionelle Unterschrift erstellen möchte, die in jedem Dokument gut wirkt:
- Strichstärke anpassen: Dünnere Linien wirken eleganter, dickere Linien sichtbarer auf kleinen Dokumentflächen.
- Farbe wählen: Klassisches Schwarz für formelle Dokumente, Dunkelblau für eine persönlichere Note.
- Schriftart testen: Verschiedene Varianten direkt mit dem eigenen Namen vergleichen, bevor man sich entscheidet.
- Transparenter Hintergrund: Immer PNG wählen, nicht JPG – nur PNG unterstützt transparente Hintergründe.
Häufig gestellte Fragen – Schnellantworten
Browserbasierten Generator aufrufen, Unterschrift erstellen, als PNG herunterladen und direkt in PDF oder Word einfügen. Kein Drucker, kein Scanner nötig.
Ja. Die heruntergeladene PNG-Datei lässt sich dauerhaft speichern und für beliebig viele Dokumente wiederverwenden.
Bei browserbasierten Tools, die die Signatur lokal im Browser erstellen und keine Daten serverseitig speichern, ist die DSGVO-Konformität grundsätzlich gegeben. Wichtig: Vor Nutzung die Datenschutzerklärung des jeweiligen Anbieters prüfen.
Für den Alltag reicht die einfache elektronische Signatur (EES). Eine qualifizierte elektronische Signatur (QES) ist nur bei wenigen, gesetzlich vorgeschriebenen Dokumenttypen erforderlich und mit höherem Aufwand verbunden.
