Sedrina Schaller ist eine Schweizer Medien- und Sportmanagerin, die vor allem durch ihre Tätigkeit bei Borussia Mönchengladbach sowie durch ihre Beziehung zu Max Eberl größere öffentliche Aufmerksamkeit erlangte. Ihr beruflicher Weg zeigt beispielhaft, wie der Übergang von Medienarbeit in den Profifußball gelingen kann – und wie persönliche Entscheidungen Karrieren prägen.
Wer ist Sedrina Schaller?
Sedrina Schaller stammt aus der Schweiz und wurde zunächst als TV-Moderatorin und Journalistin bekannt. Bevor sie in den deutschen Profifußball wechselte, arbeitete sie mehrere Jahre beim Schweizer Fernsehsender Tele 1. Dort moderierte sie verschiedene Formate, berichtete über regionale Themen und sammelte umfassende Erfahrung im Umgang mit Öffentlichkeit und Medien.
Diese Fähigkeiten gelten als wichtige Grundlage für ihre spätere Arbeit im Profisport, wo Kommunikation, Organisation und Diskretion eine zentrale Rolle spielen.
Frühe Karriere in den Medien
Bei Tele 1 war Sedrina Schaller nicht nur vor der Kamera präsent, sondern auch journalistisch tätig. Sie lernte dort, Inhalte verständlich aufzubereiten, mit Interviewpartnern umzugehen und auch in stressigen Situationen professionell zu bleiben. Gleichzeitig knüpfte sie Kontakte in der Sport- und Medienwelt, die ihren weiteren Karriereweg erleichterten.
Der Wechsel aus dem klassischen Journalismus in den Sport war daher kein Bruch, sondern eher eine Weiterentwicklung ihrer bisherigen Kompetenzen.
Wechsel in den Profifußball zu Borussia Mönchengladbach
Im Mai 2021 erfolgte der entscheidende Schritt: Sedrina Schaller wechselte zu Borussia Mönchengladbach. Beim Bundesligisten übernahm sie die Position der Assistenz der Teamleitung und arbeitete eng mit dem damaligen Teammanager Christofer Heimeroth zusammen.
Aufgaben bei Borussia Mönchengladbach
Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem:
- Organisation von Reisen und Trainingslagern
- Koordination an Spieltagen
- Hotel- und Ablaufplanung
- Unterstützung bei der Betreuung der Profimannschaft
- organisatorische Integration neuer Spieler
Damit war Sedrina Schaller eine wichtige Schnittstelle zwischen Mannschaft, Trainerteam und Management.
Warum sie als „Gladbachs Kathleen Krüger“ galt

In den Medien wurde Sedrina Schaller häufig mit Kathleen Krüger verglichen, der bekannten Teammanagerin des FC Bayern München. Dieser Vergleich sollte verdeutlichen, dass Schaller – ähnlich wie Krüger in München – eine zentrale organisatorische Rolle im Hintergrund spielte.
Der Spitzname war als Anerkennung gemeint und unterstrich die Bedeutung ihrer Position innerhalb des Vereins.
Beziehung zu Max Eberl und öffentliche Aufmerksamkeit
Zusätzliche mediale Aufmerksamkeit erhielt Sedrina Schaller durch ihre private Beziehung zu Max Eberl, der zu diesem Zeitpunkt Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach war. Die Beziehung wurde im Herbst 2021 öffentlich, als beide erstmals gemeinsam bei Spielen auftraten.
Obwohl die Beziehung offen kommuniziert wurde, sorgte sie für Diskussionen, da sich berufliche und private Ebenen innerhalb desselben Vereins überschnitten. Genau diese Konstellation rückte Schaller stärker in den Fokus der Boulevard- und Sportmedien.
Warum Sedrina Schaller Borussia Mönchengladbach verließ
Zum 31. Dezember 2021 verließ Sedrina Schaller Borussia Mönchengladbach. Wichtig dabei ist:
👉 Sie bat selbst um die Auflösung ihres Vertrags.
In späteren Aussagen erklärte sie, dass die enge Verbindung von Beruf und Privatleben für sie langfristig nicht der richtige Weg gewesen sei. Die Entscheidung sei persönlich und bewusst getroffen worden.
War der Abschied konfliktbeladen?
Nein.
Der Abschied erfolgte einvernehmlich, und sowohl der Verein als auch Max Eberl äußerten sich positiv über ihre Arbeit. Es gab keine öffentlichen Konflikte oder sportlichen Gründe für den Abschied.
Leben und Karriere nach Gladbach
Nach ihrem Weggang blieb Sedrina Schaller dem Fußball zunächst als Zuschauerin verbunden, trat beruflich jedoch nicht mehr öffentlich im Profifußball in Erscheinung. Sie zog sich weitgehend aus dem Rampenlicht zurück und hält ihr Privatleben seitdem bewusst privat.
Trennung von Max Eberl
Etwa ein Jahr nach ihrem Abschied aus Mönchengladbach wurde bekannt, dass sich Sedrina Schaller und Max Eberl getrennt haben. Auch diese Entwicklung wurde medial begleitet, jedoch ohne öffentliche Stellungnahmen oder Streitigkeiten.
Bedeutung und Einordnung von Sedrina Schaller
Die Geschichte von Sedrina Schaller steht beispielhaft für moderne Karrierewege im Sport. Der Wechsel von Medien in Managementrollen wird immer häufiger, gleichzeitig zeigt ihr Fall, wie sensibel persönliche Beziehungen im Profifußball wahrgenommen werden.
Ihr offener und reflektierter Umgang mit ihrer Entscheidung verschaffte ihr Respekt innerhalb der Branche und bei vielen Beobachtern. Sedrina Schaller gilt heute als Beispiel dafür, dass Karriereentscheidungen nicht nur von Positionen, sondern auch von persönlichen Werten abhängen.
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FAQ zu Sedrina Schaller
Sedrina Schaller ist eine Schweizer Medien- und Sportmanagerin, die als TV-Moderatorin begann und 2021 zu Borussia Mönchengladbach wechselte.
Sie arbeitete als Assistenz der Teamleitung und war für Organisation, Reisen und Spieltagsabläufe zuständig.
Von Mai 2021 bis zum 31. Dezember 2021.
Sie bat selbst um die Vertragsauflösung, da sich für sie berufliche und private Ebenen zu stark überschnitten.
Ihre private Beziehung zu Max Eberl war ein Faktor für ihre persönliche Entscheidung, den Verein zu verlassen.
Nein, die Beziehung endete später nach rund einem Jahr.
Nach ihrem Abschied trat sie beruflich nicht mehr öffentlich im Profifußball auf.
Weil ihre organisatorische Rolle bei Gladbach mit der zentralen Teammanager-Position von Kathleen Krüger beim FC Bayern München verglichen wurde.
Fazit
Sedrina Schaller bleibt eine bemerkenswerte Persönlichkeit an der Schnittstelle von Medien und Profisport. Ihre kurze, aber prägende Zeit bei Borussia Mönchengladbach und ihr bewusster Abschied zeigen, dass persönliche Überzeugungen und professionelle Ambitionen nicht immer trennbar sind. Genau diese Offenheit macht ihre Geschichte für viele Leser besonders interessant.
